Das Kondom gehört zu den beliebtesten Verhütungsmethoden

VerhütungsmethodenIn den zurückliegenden 100 Jahren wurden zahlreiche neue Verhütungsmethoden entwickelt. Schwangerschaften lassen sich damit heutzutage auf vielfachem Wege verhindern. Dennoch muss gesagt werden, 100 Prozent sichere Verhütungsmethoden gibt es nicht. Trotz umfangreicher Produkttests kann es unter bestimmten Umständen immer zu einer Befruchtung der Eizelle kommen. Wir haben recherchiert und die gängigsten Verhütungsmethoden im Vergleich aufgelistet.

Die am weitesten verbreiteten Schutzmaßnahmen sind die sogenannten Barriere- und die hormonellen Verhütungsmethoden. Hormonelle Verhütungsmethoden bleiben zumeist der Frau vorbehalten. Sie enthalten Hormone, die sie im Körper freisetzen und damit verhindern, dass es zu einem Eisprung kommt. Hormonelle Verhütungsmethoden manipulieren den weiblichen Hormonhaushalt dahingehend, dass sie eine bereits vorhandene Schwangerschaft vortäuschen. Wird der Eisprung verhindert, so kann es zu keiner Befruchtung und damit zu keiner tatsächlichen Schwangerschaft kommen. Die bekannteste hormonelle Verhütungsmethode ist die Antibabypille. Sie ist in Deutschland seit dem Jahr 1961 erhältlich und wird hierzulande von beinahe jeder zweiten Frau eingenommen. Sie ist in verschiedenen Ausführungen zu bekommen, welche sich in Hinblick auf die Dosierung und unterschiedliche Einnahmeintervalle unterscheiden können.

Die Vorteile nichthormoneller Verhütungsmethoden

Der Eingriff von Antibabypillen in den weiblichen Hormonhaushalt kann erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen. Viele Frauen vertragen die Pille daher nicht oder nur eingeschränkt. Sie klagen über Kopfschmerzen, Depressionen oder Gewichtszunahme. Doch das sind nur die „harmloseren“ Begleiterscheinungen. Schwerwiegender wirken Leberbeeinträchtigungen und das erhöhte Krebsrisiko. In seltenen Fällen konnten sogar Herz- und Hirnschläge auf die Einnahme von Antibabypillen zurückgeführt werden. Alles in allem ist der weibliche Körper durch die Pille einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Ein weiterer Punkt und ein oft diskutiertes Thema ist die Einseitigkeit des Risikos, welche beim Verhüten mit der Pille eintritt. Die Frau trägt die gesamte Last beim Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Sichere Verhütungsmethoden können auch vor Geschlechtskrankheiten schützen

Das Kondom zählt ebenfalls zu den sehr sicheren Verhütungsmethoden und gehört zur oben genannten zweiten Kategorie – den Barrieremethoden. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Kondom eine physische Barriere darstellt, welche den Austausch von Körperflüssigkeiten verhindert. Die Verantwortung wird hierbei auf den Mann übertragen. Im Gegensatz zur Pille muss er die notwendigen Maßnahmen zur Verhütung übernehmen.

Noch relativ neu sind die sogenannten Femidome, also Kondome für die Frau. Sie wirken wie ihre männlichen Vorbilder, nur dass sie etwas größer dimensioniert sind und in die Vagina eingeführt werden. Das Prinzip bleibt ansonsten erhalten, eine dünne Gummischicht verhindert den Austausch von Körperflüssigkeiten und damit die Befruchtung der Eizelle.

Kondome sind ein deutlich verträglichere Verhütungsmethode als die Pille. Sie belasten den Körper nicht mit hormonellen Eingriffen, sondern wirken punktuell und zeitlich begrenzt. Barrieremethoden wie Kondome haben aber auch noch einen anderen und sehr bedeutenden Vorteil. Sie schützen nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern verhindern außerdem eine Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten wie HIV, Tripper oder Syphilis. Diese sind nach wie vor weit verbreitet und vor allem für Menschen, die häufig den Partner wechseln gefährlich. Kondome bieten daher einen doppelten Schutz und verteilen die Verantwortung auf beide Partner. Im Verhütungsmethoden-Vergleich bieten sie ein optimales Gesamtpaket.

Wir haben Ihnen nun einige Verhütungsmethoden vorgestellt und auf ihre Vor- und auch Nachteile hingewiesen. MEIN-KONDOM-ONLINE hat sich auf das Thema Kondome spezialisiert und bietet Ihnen neben einer umfangreichen Produktauswahl weitreichende Informationen zu dieser Verhütungsmethode.

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